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[Dies ist einer aus einer wieder ausgegrabenen Sammlung alter Artikel]

Straßenbahn
Laubacher Str. 29, Berlin

Jürgen schrieb am 21.12.2006

In der Straßenbahn hat sich nicht viel geändert in den fast 30 Jahren ihres Bestehens – jedenfalls nicht in den knapp 20 Jahren, die ich das Lokal kenne. Warum auch? Es gefällt den Gästen ja, und die waren auch alle von Anfang an dabei, zumindest hat es fast den Anschein.

Die Straßenbahn hat Atmosphäre. Daß sie nach wie vor von einem Kollektiv bewirtschaftet wird, daß aushängt, welchen Projekten die Trinkgelder in letzter Zeit zugute gekommen sind, daß die Gäste zwar durchaus höflich, aber alles andere als unterwürfig behandelt werden, gehört dazu. Gleichzeitig ist sie so sehr altes West-Berlin, wie es sich nur an wenigen Orten erhalten hat.

Es gibt die für eine Kneipe im wesentlichen übliche Getränkeauswahl mit ein paar netten Akzenten (Rhabarbersaft!); die Speisenauswahl ist typisch für die Mischform Kneipenrestaurant. Auf der Tageskarte gibt es einige warme Speisen, das sonstige Angebot ist nicht groß und durch eine Auswahl belegter Fladenbrote geprägt – alles sehr preisgünstig und durchaus gut.

Es gibt einen Nichtraucherraum, der sogar relativ gut vom Rest getrennt ist. Da sitze ich selbst gerne und stehe hin und wieder auf, um am Tresen eine Zigarette zu rauchen.



[Inzwischen ist der ehemalige Nichtraucherraum ein Raucherraum, und der Rest des Lokals is rauchfrei. Sonst scheint sich – wie üblich – nichts geändert zu haben.]
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Restaurant Glühwurm
Handjerystr. 77, 12159 Berlin

Jürgen schrieb am 16.12.2006

Den Glühwurm – diesen Glühwurm, den anderen kenne ich nicht – finde ich zwiespältig. Einerseits ist es dort ganz nett, sympathisches Personal, gutes zu essen und zu trinken, andererseits ist es oft so voll und laut, daß es anstrengend wird. Dann ist meist auch der Service so überlastet, daß einem zwischen den Getränken die Dehydrierung droht.

Die Speisenauswahl ist, wie das ganze Lokal, stark schwäbisch geprägt. Maultaschen gibt es in diversen Variationen, meine Empfehlung: die "Spinatwachtel" mit Ei und Spinat. Deftige Fleischgerichte sind gut vertreten. Manchen ist das Essen insgesamt zu schwer, aber das schreckt mich meist nicht.

Bei den Weinen herrschen die Schwaben ebenfalls vor, aber es gibt auch eine kleine Auswahl des üblichen internationalen Spektrums. Mehrere Biere gibt es vom Faß, darunter ein Hefeweizen.

Im Sommer ist der Garten sehr schön und, da am Renée-Sintenis-Platz gelegen, recht ruhig.
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Friedenauer Weinhandlung,
Hauptstraße 80, 12159 Berlin

Jürgen schrieb am 15.12.2006

Hier kam ich her, um mehr Auswahl an französischen Weinen zu haben als bei meinen bisher besuchten Weinläden, und die bekam ich. Auf meine vagen Wünsche hin bekam ich Empfehlungen, die genau paßten – sehr gut, die Beratung, und nett dazu. Nur allzu oft darf ich nicht hingehen, denn ich möchte jedes Mal den halben Laden mitnehmen...

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